2025 in music

Just some random image I took this year

The year is coming to a close and i feel like a proper wrap-up is in order. Not only because streaming services do a sub-par job at adding context but also because my year was filled with the odd zeitgeisty-observations and changes in my listening and consumption behaviour.

The Basics

Most listened albums Top 5:

Siriusmo – Buletten & Blumen

Sieren – Emergence

Bon Iver – SABLE, fABLE

C418 – Wanderstop

Purity Ring – Purity Ring

Most played song:

Bon Iver – AWARDS SEASON

Concerts visited:

Justice – December 2024 (I know… still counts)

Mind Enterprises – March 2025

Daði Freyr – September 2025

Bulgarian Car Trader – Oktober 2025

Wet Leg – November 2025

Note: These are rookie numbers. 2026 must be better.

The not so basics

Here’s where the fun begins. In the past 2 years I kind of fell back in love with acutally buying music as directly from the artist as possible. Before that I already bought some Vinyl Records to collect but that practice is somewhat unsustainable if you want to have money left for other hobbies. A CD is around 15 € – 20 €, a digital copy is around 10 € – 15 € per album. Building a personal collection this way is much more feaseable then spending three times as much on degrading media.

Mark my words: The age of the CD (or something better) is coming back. (Lets see how this ages)

Albums bought in 2025:

Bandcamp

Lambrini Girls – Who Let The Dogs Out

Sieren – Emergence

Bon Iver – Bon Iver (10th Anniversary Edition)

Panda Bear – Sinister Grift

Makeup and Vanity Set – 88:88

SOFY – Another Day In Paradise

Glass Beams – Mahal

Pale Blue Eyes – New Place

Bon Iver – SABLE, fABLE

Scowl – Are We All Angels

Steve Bug – 20 Years of Poker Flat Remixes

PISTASHIO – SPIRAL

Dam Swindle – Open

Eugnosis – HYPER DEMO & HYPER DEMO -1

The Armed – THE FUTURE IS HERE AND EVERYTHING NEEDS TO BE DESTROYED

Bulgarian Cartrader – Motor Songs

Bulgarian Cartrader – Greetings from Soulgaria

PERTURBATOR – Age of Aquarius

Purity Ring – Purity Ring

Caroline Polachek – Desire, I Want To Turn Into You

Japanese Breakfast – Jubilee

MUNA – MUNA

Robert Babicz – Sin EP

Siriusmo – Buletten & Blumen

Danny Brown – Stardust

Qobuz

Tame Impala – Deadbeat

VINYL

No new records were added, but I inherited a bunch of vintage stuff from my father in law.

Total money spent on recorded music in 2025:

Around 289 € plus about 84 € for Apple Music (included in Apple One Premium)

This begs the question if I would cancel Apple Music in favor of going all-in on Digital Downloads and Physical media and the answer remains: maybe. It’s nice to have a service to give some albums a quick listen but I also have YouTube Premium and can preview music on other services as well. If you care to tell me how you handle this conundrum, you can do so over on mastodon.

Other than that I can’t really add anything but to wish you a happy new year and many more hours of great new music in 2026!


Unhinged Marathon Influencing

Das Problem ist nicht der Marathon. Das Problem ist die Zeit.

Jede Woche soll ich derzeit 3 bis 4 Läufe machen, ab und zu Krafttraining einbauen und das Volumen stetig steigern bis es in die Taper-Phase geht. Es saugt mir die Kraft aus den Beinen, den Füßen und ab und zu sogar aus dem Hirn. Die meisten Läufe, ob trainingsrelevant oder nicht, laden meine mentale Batterie wieder auf. Aber wenn auf einmal ein Halbmarathon und mehr auf dem Wochenmenü steht, geht das an die Substanz.

Und mal wieder treibt mich das Training an meine Grenzen, verschiebt sie immer weiter und drückt die Lernkurve steil nach oben. Besonders wenn es darum geht, mich selbst, meinen Geist und natürlich meinen Körper immer wieder neu zu erfahren. Ich lerne von Schmerzen, Hochs, Tiefs; Hunger und „Flow“ und drücke mich Stück für Stück durch den Trainingsblock. Mal mehr, mal weniger diszipliniert und ab und zu ehrfürchtig vor dem, was kommt.

Am Sonntag stehen 24 Kilometer auf dem Programm. Der längste Lauf im Block wird 32 Kilometer weit sein. Dass ich ziemlich sicher bin, dass ich auch diese Distanz schaffen werde (egal wie langsam) ist magisch!

Ab Morgen sind es noch 45 Tage bis zum Hamburg Marathon.

This could have been a reel

Zwischendurch packte mich die Lust, den ganzen Spaß auf Instagram zu dokumentieren: Wie sieht der Prozess aus? Was mache ich pro Woche? Wertvolle und unsinnige Tipps zum Laufen und den Spaß an der Sache – Andere motivieren, Mitstreiter finden, Likes kassieren!

Inzwischen ist meine Wahrheit: wenn du dir den Spaß am Sport vermiesen willst, versuche zu influencen.

Es macht mir unheimlich Spaß, die Videos zu schneiden und ein wenig meine Davinci-Skills zu verbessern. Es macht mich wahnsinnig während jeden Runs darüber nachzudenken, was der Inhalt des Videos werden soll, das ich nebenher produziere. Was an diesem Lauf kann ich zu etwas machen, was andere interessiert. Was kann ich witziges sagen? Finde ich noch einen gehaltvollen Tipp?

Als ich am Sonntag das Introvideo für den Long-Run-Vlog aufnahm, stieg in mir das ungute Gefühl auf, dass ich mich vor der „Arbeit“ drücken möchte. Also bin ich einfach nur gelaufen, habe das Video wieder gelöscht und lasse es in Zukunft sein. Wem will ich was genau mit dieser zusätzlichen Aufgabe beweisen? Über mein Training und was auch immer ich dabei lerne zu reflektieren, macht mir Spaß – genug, um die zusätzliche mentale Belastung in Kauf zu nehmen?

Ab und zu schreibe ich meine Gedanken ums Training hier rein. Langsam, überlegt und ohne Stress. Öffentlich, aber ohne Social-Metrik. Likes auf Strava sind Methadon genug. Die eigene Fitness ist die echte Belohnung. Darauf ’nen Gummi-Dino.


Eine halbe Sache

Hella Halbmarathon ist geschafft. Nach 12 Wochen Training bin ich in 2:00:04 ins Ziel gelaufen. Ziemlich verrückt. Wahrscheinlich ist die Teilnahme das erste Mal, dass ich mich wochenlang stur auf eine Sache konzentriert habe. Spannend wie spät ich es in meinem Leben lerne an etwas dran zu bleiben und am Ende erfolgreich zu sein. Ein anderer Mensch, fänd es traurig. Ich finde es toll mit 37 noch echte Fortschritte zu machen und wortwörtlich, als auch im übertragenen Sinne, in Bewegung zu bleiben.

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Scheiße wurde real

Nächste Woche ist der Erste Lauftrainingsblock meines Lebens vorbei. Endlich. Natürlich wurde vieles besser: Meine Recovery-Zeit, mein Schlaf, mein VO2Max, meine Frühstückstrategie und vor allem auch meine Technik. Aber mit ansteigendem Volumen stiegen auch die Intensitäten der Läufe. Jetzt bin ich im Taper und aus Gründen, die ich bisher noch nicht verstehe, fühlt sich das richtig ätzend an (was es auch soll?!).

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Update aus der Sportblase

Derzeit läufts. Hehe.

Pläne sind geschmiedet und Laufanmeldungen abgeschlossen. Der Trainingsplan wurde auf das neue Ziel gesetzt. Halbmarathon am 30. Juni in Hamburg. Nach einer sehr langen Krankheitspause im Dezember und Januar, fiel es mir nicht allzu leicht wieder in die Schuhe zu steigen. Oft habe ich auf besseres Wetter gehofft oder andere non-Probleme vorgeschoben. Heute war ich das erste Mal seit Wochen wieder im (Niesel-)Regen laufen. Ich kann das übrigens jede:m empfehlen: Wenn man sich aufrafft bei Kaiserwetter Sport zu treiben ist das schön, wenn man sich aufrafft es trotz widriger Bedingungen zu tun, ist das (für mich) befreiend.

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Letzte Chance

Meine Ambitionen sehen eigentlich wenig beeindruckend aus. Ich bin gern kreativ. Allein in meiner Höhle – frei von Zwang und Druck. Jedoch komme ich damit nicht sehr weit. Daran erkenne ich gut, wie sehr ich mir selbst im Weg stehe. Das Potenzial ist vorhanden. Wer denkt, dass das gut ist, hat den Begriff nicht verstanden. Die inspirierendsten Menschen sagen mir, dass Handeln besser ist als abzuwarten. Theoretisch gibt es auch fast nie Gründe, sich von Eventualitäten behindern zu lassen. Wenn man nachfragt, weiß das auch fast jeder Mensch. Diejenigen, die diesen Fakt fühlen, sind die Produktiven; die effizienten Menschen. Auch ohne getrieben zu sein.

Letztes Jahr spürte ich das sehr gut, als ich mich auf meinen Hintern setzte und wieder freie Zeit für Musik verwendete. Jetzt muss ich mit meinem Körper weitermachen. Meine Altersgenossen witzeln gern über den physischen Verfall. Das ist auch sehr amüsant, aber genau so ist es auch potenziell deprimierend. Wenn man zu lange darüber nachdenkt, dass ich ständig Rückenschmerzen habe, fühle ich mich sehr unwohl. Es ist also Zeit, etwas zu ändern, ob ich will oder nicht, denn ich muss. Je länger ich mich damit zufriedengebe, dass ich älter werde, gebrechlicher, fauler werde – umso schwerer wird es, etwas dagegen zu tun.

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The Work

On April 19th 2022 I had the wonderful privilege of watching Mena and Nils‘ dog while they went out for the night. Aside from cuddles and good sushi, I also was allowed to fiddle around with Nils‘ music hardware. But I immediately became overwhelmed with the Elektron-Workflow, since I never really dug into these machines. I also became very frustrated with myself. It felt like I forgot how to make music, how to jam around, how to scribble and finish songs.

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Master of my own domain

A closeup picture of a curious black bird on a mountain in south tyrol.

I kind of forgot this blog exists. It’s weird. I remember how clever I felt when I came up with the name. I was living in Leipzig and sat on our porch with my roommate. He didn’t really get it, but he was nice enough to complement my idea anyway. Tumblr was still a huge deal, so I put the whole thing there, and only much later was able to afford a URL.

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